Zutaten Zahnpflegecreme

Zahnpflegecreme selbstgemacht

Hast Du Dir schon einmal die Inhaltsstoffe einer üblichen Zahnpasta aus dem Handel durchgelesen?

 

herkömmliche Zahnpasta

 

Laut Wikipedia sind die Hauptbestandteile einer Zahncreme:

  • Putzkörper (zum Beispiel Silikatverbindungen, Schlämmkreide oder auch Marmorpulver)
  • Schaumbildner (beispielsweise Natriumlaurylsulfat)
  • Netz- und Feuchthaltemittel
  • Geschmacksstoffe
  • Aromastoffe
  • Konservierungsmittel
  • Antibakterielle Wirkstoffe (Triclosan )
  • Farb- und Zusatzstoffe
  • Fluoride
  • uvm.

 

Ist das alles notwendig?

 

Dann sind auch noch Warnhinweise vor dem Schlucken der Zahnpasta auf den Verpackungen. Welch eine Ironie – wir sollen mit einer lebensbedrohlichen Zahnpasta unsere Zähne putzen?
Wie wenn wir die Stoffe nicht auch durch die Mundschleimhaut aufnehmen würden  😥 .

 

Was also tun?           GANZ EINFACH: selber herstellen!

 

Zahnpasta / Zahnpflegecreme selber machen ist ganz einfach, wesentlich gesünder und billiger als die üblichen käuflich zu erwerbenden Zahnpasten.

 

Ich oute mich und gebe zu, dass ich schon seit 25 Jahren keine herkömmlichen Zahnpasten mehr benutze und meine vier Kinder sind ohne Flouridgaben und mit flouridfreien Zahnpasten aufgewachsen, alle haben einwandfreie gesunde Zähne (die Älteste ist jetzt fast 21 Jahre alt, Stand März 2018) und auch ich habe noch kein einziges Loch oder sonstige Zahnbeschwerden.
Somit kann meine Entscheidung herkömmliche Zahnpasten zu meiden nicht ganz verkehrt sein. Oder, was meinst Du?

 

Ich möchte meine selbstgemachte Zahnpasta eigentlich auch nicht Zahnpasta nennen, da sie erstens eine ganz andere Konsistenz hat und zweitens auch nicht schäumt.

D.h. falls Du bisher eine typische Zahnpasta genommen hast, dann wundere Dich nicht. Die Zahnpflegecreme schäumt nicht und ist eben auch von der Konsistenz her anders.

 

Nun aber zu der selbstgemachten Zahnpasta / Zahnpflegecreme

 

Zutaten Zahnpflegecreme

ZUTATEN:

  • 2 EL kaltgepresstes Kokosöl in Rohkostqualität
  • 2 EL Natron (Natriumbicarbonat)
  • 2 EL Xylit / Birkenzucker
  • 1 TL Bio-Kurkumapulver (nur, wenn Du KEINE Zahnprothesen hast, sonst können diese verfärben, dann einfach weglassen)
  • 10 Tropfen ätherisches Öl nach Wahl, für den „Frische-Kick“ (Pfefferminz, Nelke, Salbei, Kamille, Zimt, Orange, Thieves,  o.a., je nach Geschmack auch mehr oder weniger Tropfen)

 

ZUBEREITUNG:

  1. Zuerst das Xylit und das Natron ganz fein mahlen, dass es wie Pulver ist.
  2. Dann (wenn gewünscht) mit dem Kurkuma verrühren.
  3. Das Kokosöl hinzufügen und alles gut vermischen.  Der Schmelzpunkt von Kokosöl liegt bei ca. 24 bis 28 Grad, d.h. je nach Temperatur ist das Kokosöl flüssiger oder fester. Wenn es sich schwer verrühren lässt, kannst Du es für ein paar Minuten in warmes Wasser stellen.
  4. Zum Schluss das ätherische Öl hinzufügen und nochmal gut verrühren.
  5. Entweder in ein Glas füllen oder Dir selber eine Art Zahnpastatube herstellen: Dafür die Zahnpastamasse in ein Frischhaltebeutel füllen, oben verschließen und die Spitze einer Ecke abschneiden. Oder eine alte ausgespülte Zahnpastatube verwenden, an der Du den obere Falz abgeschnitten hast.

 

Schon fertig.

 

Ein kleine Menge davon auf die Zahnbürste geben und wie gewohnt die Zähne putzen und mit Wasser ausspülen.

Zahnpflege mit Kurkuma

Zahnpflegecreme mit Kurkuma

 

 

 

 

Zahnpflegecreme mit Kokosöl und Natron

Zahnpflegecreme ohne Kurkuma

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich verwende nicht so viel Zahnpflegecreme, wie auf den Fotos, wirklich nur eine kleine Menge, aber das hat dann so nach nichts ausgesehen, darum habe ich für die Fotos mehr auf die Zahnbürste getan  😉 .

 

Falls Du für das Zusammenrühren Deiner eigenen Zahnpasta zu faul dazu bist, kannst Du auch nur mit Kokosöl Deine Zähne putzen.

Um die Zahnpflegecreme aus dem Glas zu Entnehmen kannst du einen Spatel oder kleinen Löffel benutzen.

 

Vorteile der Zutaten:

 

Kokosnussöl:

  • gegen Bakterien, Viren und Pilze
  • gegen Mundgeruch
  • entzündungshemmend
  • angenehmer Geschmack
  • sorgt für die Cremigkeit

 

Natron:

  • schafft einen angenehmen PH -Wert im Mund, kann Säure neutralisieren
  • wirkt als Schleifstoff
  • hellt die Zähne leicht auf
  • löst Verfärbungen von den Zähnen, neutralisiert kariesverursachende Säuren

 

Xylith/Birkenzucker:

  • ist ein Zuckeraustauschstoff, der nachweislich die Zähne nicht schädigt
  • hindert zahnschädigende Bakterien daran, gefährliche Säuren zu bilden
  • fördert außerdem die Mineralisierung der Zahnhartsubstanz
  • kann kleine Kariesstellen ausheilen
  • kann größere Löcher verhärten

 

Ätherische Öle:

Pfefferminz, Nelke, Salbei, Kamille, Zimt, Orange, Thieves, o.a.: die ätherischen Öle können erfrischend, beruhigend, entspannend und stimmungsaufhellend wirken und Dein gesundes Immunsystem stärken.  Bitte nicht für Kleinkinder!

 

 

Kurkuma:

entzündungshemmend, entgiftend, natürliches Mittel für weiße Zähne, Vorsicht jedoch bei Zahnprothesen, diese können verfärben!

 

Bitte beachte:

 

Das Zahnpflegecreme-Rezept und alle gemachten Angaben gelten grundsätzlich für gesunde Zähne. Bei Zahnschäden oder Zahnersatz, stimme Deine Zahnpflege bitte mit Deinem Zahnarzt Deines Vertrauens ab!

 

Du suchst auch noch eine Alternative zu den herkömmlichen Zahnbürsten? Wie wäre es mit einer Bambuszahnbürste?

► zu den baumfrei Bambus Zahnbürsten

 

Nutzt Du bereits selbstgemachte Zahnpasta? Wenn ja, welche Zutaten haben sich bei Dir bewährt?

Ich freue mich über neue Anregungen.

Bleib gesund und froh

Ellen 

 

5 Gedanken zu „Zahnpflegecreme selbstgemacht

  1. Mein bisheriges Rezept:
    Himalaja-Salzsole, grüne Heilerde (ultrafein), Olivenöl, Pfefferminz- oder Eukalypthusöl
    (die Mengen wähle ich gefühlsmäßig!)

    Wenn es aufgebraucht ist, probiere ich Deine Variante!
    Vielen Dank und liebe Grüße!
    Karin

  2. Ich tu auch Zeolith rein zum Remineralisieren und neuerdings Weihrauchpulver (entzündungshemmend antibakteriell usw.) das habe ich heuer auf der Rohvolution in Speyer kennengelernt. LG

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